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   November 2000

   Koh Lipe

   Phuket

   Similan Islands

 

 



 

Tauchen im Ko Tarotau Nationalpark

Zuerst machten wir uns auf den Weg in den Süden. Flug bis Hat Yai und dann mit dem Bus an die Westküste nach Pakbarak. In diesem Hafen wartete der Katamaran von Solaris 2 auf uns. Am Pier selber war nur kein Katamaran  zu sehen. Aber Harald zeigte uns sein " unsinkable" Dingi und jetzt kamen die ersten Bedenken auf. Auf was haben wir uns da eingelassen???? Da standen jetzt 10 Personen plus Tauchgepäck und warteten auf das abenteuerliche Übersetzen. Nun,..... gerade mal 7 Fuhren und schon waren wir alle mit samt dem Gepäck auf dem Schiff. Phu, das ging ja gerade noch mal gut.

Dann ging es Richtung offenes Meer. In das Butong Archipel. Eine Inselgruppe nahe der Malaysischen Grenze. Nach 5 Stunden Überfahrt waren wir dann auch schon da. Und jetzt hieß es....wieder Übersetzten mit dem Dingi auf die Insel wo wir unsere Bungalows beziehen wollten. Die erste Fuhre kam trocken auf der Insel Ko Lipe an. Nur die Zweite.....tja, da passierte es. Plötzlich schoss das Wasser nur so ins Dingi. 4 Personen sind doch zuviel für das kleine Dingi. Bis zum Bauch saß ich dann im Wasser. Flugtickets, Geld usw. hatten somit auch ihren ersten Tauchgang. Das fing ja gut an!!!!

Nur gut das kein Gepäck an Bord war. Also, zurück zum Katamaran, Außenborder wieder trocknen und dann noch mal versuchen. Diesmal ging ´s dann besser. Waren ja auch nur noch 3 Personen. Das Ressort auf der Insel war auf den ersten Blick ganz ok, allerdings stellte sich heraus das das Personal überhaupt nicht auf Arbeit aus war. Dementsprechend war der Service. Also ging es jeden Tag mit dem Dingi in der Früh auf ´s Boot, dann Frühstück an Bord, dann fahrt zum Tauchplatz, Tauchen, dann Mittagessen. Leider waren seine Kompressoren nur die kleinen Bauer junior. Was zur Folge hatte das während des Mittags und eigentlich die ganze Zeit bis zum nächsten TG diese Dinger liefen. Außerdem hatte Harald keine 12 Liter Flaschen sondern nur 10,xx Liter. Und diese waren glaub ich ziemlich mit Wasser gefüllt. Denn noch nie brauchte ich sooo viel Luft. Also, weiterfahrt zum nächsten Platz und wieder tauchen. Nun das Tauchen war auch nicht so überwältigend. Die Plätze die Harald anfährt sind sehr sandig und nicht tief ( max. 20 Meter). Beste Sichtweiten 5 Meter. Checktauchgang ?? Was ist das. Allerdings hatten wir sehr viel Pech mit dem Wetter.

Es Regnete fast die ganze Zeit. Abends dann auf der Insel ging ´s immer ins Restaurant. Das war echt gut. Super Essen zum super Preis. So ging es dann eine Woche lang. Und der Hammer war dann als Harald uns prophezeite das wir mit der Fähre zurück zum Festland sollten. Es sei alles Organisiert, hieß es. Also, Harald machte sich aus dem Staub mit seinem Katamaran und wir saßen dann am Samstag auf der Insel fest, weil zuviel Welle war und kein Longtail raus fuhr um uns zur Fähre zu bringen. Denn bei schlechtem Wetter fährt die Fähre immer auf der anderen Seite der Insel los. Diese Info fehlte uns jedoch. So verpassten wir die Fähre und mussten auf den nächsten Tag warten. Nun alles in allem, das Unternehmen Solaris 2 schien mir sehr unprofessionell. Ein Aussteigerpaar das sich auf diesem Weg eben zusätzlich auch noch Geld verdienen möchten.Das Dingi....kurz um eine Frechheit, die Tauchgebiete....nicht empfehlenswert. Der Katamaran...... für 10 Taucher zu klein. Als wir dann auf der Insel Ko Tarotau mit der Fähre auf dem Heimweg kurz stoppten fanden wir raus, das wir 12 TG in einem Nationalpark machten. Allerdings waren diese Tauchplätze nicht die selben wie im Tauchführer des Nationalparks. Solaris 2 hielt sich also absichtlich diesen Tauchplätzen fern, um nicht im Nationalpark gesehen zu werden. Komisch erschien uns auch das Schreiben das alle Gäste an Bord unterschreiben sollten, in dem stand, das wir alle nur Freunde an Bord sind. Also einige Ungereimtheiten. Wir empfehlen Solaris 2 auf jeden Fall nicht weiter.

 

Tauchen mit den Sea Bees Phuket

Tagestouren

Die Tagestouren bei den Sea Bees sind bis ins letzte Detail super organisiert. Man wird in der Früh in seinem Hotel (auch wenn man nicht in Chalong wohnt ) abgeholt und zur Basis gebracht. Anschließend geht es weiter in den Hafen, wo schon das Longtail wartet das einen zur Excalibur bringt. Es gibt kein geschleppe, denn dies wird alles von den Jungs erledigt. Auf der Excalibur angekommen gibt es dann erst mal Frühstück. Anschließend Tauchen. Die Tauchplätze sind gut bis toll. Natürlich immer abhängig von der Sicht. Diese kann von einem zum anderen Tag sehr stark variieren. Dann gibt es Mittagessen. Und am Nachmittag den 2. TG. Für das leibliche Wohl ist also sehr gut gesorgt. Die Briefings sind echt ok, und die Tauchgruppen sind mit max. 4 Leuten besetzt. Natürlich kann auch allein (ohne Guide ) getaucht werden. Wenn man dann nach einem tollen Tauchtag wieder an der Basis ankommt erwartet einen erst mal ein kalter Saft in der angegliederten Bar. Dann der Transfer zurück zum Hotel.

 

Life Aboard auf der Marco Polo

Der absolute Höhepunkt dieses Urlaubs waren die 4 Tage auf der Marco Polo zu den Similan Ilands. Dieses perfekt geführte Boot lässt keine Taucherwünsche offen. Die Kabinen sind nicht sehr  groß, die Crew einsame spitze, der Tourleader absolut kompetent und cool, das Essen....ein thailändischer Traum. Und nicht zu vergessen die Tauchplätze.. Spitzenklasse. Das Boot ist sehr sauber und wird solide geführt. 4 Tauchgänge am Tag sind natürlich auch sehr Kräfte zehrend, aber in diesem Tauchgebiet ein absolutes muss. Die Briefings der Tauchgänge waren von Doug absolut toll vor-getragen. Zeichnungen mit Felsen, Tiefenangaben und Höhlen die auch der tatsächlichen Beschaffenheit des Geländes unter Wasser entsprachen. Die Flaschen immer voll. Und die Jungs waren ständig zur Hand und dabei hat man sie nicht gesehen. 

FAZIT: Die Marco Polo ein Boot der Spitzenklasse!!!!!

 

Allgemeines

Meiner Meinung nach ist Chalong nicht unbedingt empfehlenswert um dort zu wohnen. Wesentlich angenehmer ist es in Kata. Man sollte einfach losziehen und sich selbst eine Bleibe suchen. Der Karon Beach ist echt schön um auch mal abzuhängen. Abends ist in Kata auch alles geboten. Und wenn an zum essen geht, dann sollte man in die Wellblechhütten am Strand gehen, denn dort kocht Mama und es ist echt supergut. 

 
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