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Südtour mit der M/V AsmasEndlich war es soweit. Mit Emirates flogen wir über Dubai nach Male. Und am Samstag Vormittag wurden wir von der Schiffseignerin am Flughafen abgeholt. Dann einchecken auf der Asmas. DAS BOOT: Die Asmas ist ein sehr schönes Boot. Die Kabinen sind zweckmäßig und sehr sauber. Ausgestattet ist jede Kabine mit DU/WC und Ventilator. Der Ventilator lief jedoch nur wenn der Generator an Bord lief. Leider wurde dieser immer Mitternacht abgestellt, was zur Folge hatte, das man an Deck flüchten musste. Das Tauchdhoni war sehr geräumig. Genügend Platz und jeder hatte seine eigene Kiste. DIE VERPFLEGUNG: Leider war die Verpflegung nicht so wie ich es von anderen Safaribooten gewohnt war. Dosenthunfisch, Dosenfrüchte, Packerlsuppe, und jeden Tag mindestens einmal Spagetti. Zweimal wurde uns Huhn vorgesetzt das jedoch nur mit viel Fantasie als dieses zu erkennen war. Wir nannten diese Spezialität "Hexelhuhn ohne Fleisch". Erst als die Gäste mehrmals nach Fisch verlangten, wurde diesem Wunsch entsprochen. Daraufhin gab es dann jeden Tag 2x Fisch. Kaffee und Tee waren an Bord frei. Jedoch nur eine Tasse nach dem Mittagessen und Abendessen, und nach dem Nachmittagstauchgang gab es dann eine ganze Kanne davon mit Trockenkeksen. DIE CREW: Schon am ersten Tag wurden Fragen der Gäste über Tourenplan, Tauchplätze und wann es denn endlich losgeht von den Schiffseignern und dem Tauchguide nie beantwortet. Lediglich stand fest das der Tauchguide eine Tour in den Norden plane. (Vielleicht weil er mal wieder seine Familie dort besuchen wollte?) Die 12 Gäste an Bord wollten jedoch lieber in den Süden (einstimmig). Nach murren und knurren wurde dann, mit Trotz, den Wünschen der Gäste entsprochen. Auch wurde eine Wunschtauchplatzliste nie Diskutiert. Es wurde nie die Kommunikation zu den Gästen gesucht. Obwohl alle Gäste schon am Samstagmittag an Bord waren begann unsere Safari erst am Sonntagmittag. Ob es vielleicht daran lag das wir noch auf einen Schiffseigner warten mussten? Der mit 90kg Reisegepäck am Sonntag aus Deutschland kam. Oder lag es daran, das der Tauchguide beim Checktauchgang mit der nackten Hand mit Rotfeuerfischen spielte? Welches sofort mit einigen Stichen dieser bestraft wurde. Also ab ins Krankenhaus und wieder abholen am Sonntag Mittag. Nun alles gute Gründe um eine Tauchsafari erst 24 Std. später zu beginnen. Leider versäumten die Schiffseigner und der Tauchguide auch nach solchen Zwischenfällen mit den Gästen zu kommunizieren und vielleicht mit einem Freibier wieder gute Stimmung zu machen. Nun, wenigstens waren die Jungs alle sehr freundlich und hilfsbereit. Sie haben als einzige auf dieser Tour ein wirkliches Lob verdient. Auch haben sie ein BBQ auf einer unbewohnten Insel ermöglicht. DAS TAUCHEN: Wieder war Ärger vorprogrammiert, weil wir jeden Tag 3 TG machen wollten. Ist dies denn sooo ungewöhnlich auf einer Safari? Na, für den Tauchguide anscheinend. An den ersten beiden Tauchtagen (Rasfari und Madivaru) wurden uns so ziemlich die schlimmsten Riffe gezeigt die es gibt. Alles TOT. Wie kann ein Einheimischer nicht wissen, das wenn 16 neue Wasserbungalows im letzten Jahr gebaut wurden, daß das Riff zerstört ist??? Die Briefings waren nicht gut. Eigentlich nicht mehr Info als in den einschlägigen Tauchbüchern. Strömungscheck??? Was ist das?? Des öfteren wurden wir an falscher Stelle ins Wasser geschmissen. Abtauchen gegen Strömung auf 40m. Entlanghangeln an den Korallen, über die Riffe schrubben.... Dies alles wurde uns vom Tauchguide und der Schiffseignerin vorgetaucht. Nur gut das nur erfahrene Taucher an Bord waren. Sonst hätte es leicht zu einem Tauchunfall kommen können. Und was die Notfallversorgung an Bord anging.... nun Notfallkoffer der Marke Uralt (BW-Bestand). Es war zwar Sauerstoff auf dem Tauchdhoni, jedoch wäre nur eine Zwangsbeatmung möglich gewesen. Auch bezweifle ich sehr, das jemand aus der Crew es bedienen konnte. "Wie tauche ich einen Kandu?" nun, der Tauchguide wusste es leider nicht. Mitten rein in den stärksten Strömungspunkt so das es in Windeseile in den Kanal geht. Und fertig war der TG. Da wir aber nicht immer auf den Tauchguide hörten und tauchten wie es das Tauchbuch vorschlug oder einfach nach eigenem ermessen, konnten wir doch einige schöne TG erleben. Mantas, Riffhaie, eine Schule Adlerrochen, brütende Drücker, und das übliche Riffgetier. Wir waren wirklich an einigen tollen Tauchplätzen die uns aber leider vom Tauchguide und dessen TG-Planung versaut wurden. Und als wir versuchten mit dem Guide und der Schiffseignerin darüber zu reden eskalierte es jedes mal. Und wir waren die bösen unzufriedenen Gäste. DER KRÖNENDE ABSCHLUSS: 6 Gäste hatten Heimflug am Freitag 28.02 um 2:20. Gebucht war bis Donnerstag 27.02 mit Late Check Out. Am Mittwoch Abend wurde der Schiffseigner geschickt (die Schiffseignerin hat sich schon seit Tagen zurückgezogen) um uns zu fragen ob wir das Boot schon am Donnerstag Vormittag räumen könnten da überraschenderweise die nächste Gruppe schon ankommt (angeblich gab es an diesem Mittwoch Abend ein Fax). Auf die Frage ob wir denn 20 Std. auf dem Flughafen abhängen sollen....keine Antwort. Nach neuer Beratschlagung der Chefetage wurde uns ein Zimmer auf Male angeboten. Auf die Frage was denn mit dem Mittagessen, Abendessen und dem Transfer zum Flughafen sei....... keine Antwort. Wieder neue Beratschlagung der Chefetage. Na, gnädigerweise würden sie sich halt auch noch um den Transfer kümmern. Die ganze Art und Weise wie dies ablief spottete jeder Beschreibung. Da uns nur mit Missgunst und Unfreundlichkeit begegnet wurde beharrten wir auf unseren late check out. Als wir dann die neue Gruppe fragten, stellte sich raus: Vollcharter von einem anderen Tauchreiseveranstalter, gebucht schon seit fast einem Jahr zu genau diesem Termin, ein Fax am Mittwoch hat es nie gegeben. Und diese Gruppe wusste sogar das noch 6 Gäste der Vorgruppe an Bord waren, weil diese mit unserem Reiseveranstalter vor Antritt der Reise noch telefoniert hat. Natürlich werde ich noch einen Brief an unseren Tauchreiseveranstalter schicken. Denn dieser letzte Tag wurde uns gründlich vermiest. FAZIT: Dieses Boot werde ich mit Sicherheit nicht weiterempfehlen. "Der Kunde ist König" ist anscheinend noch nicht zu den Ohren der Schiffseigner und dessen Tauchguide gelangt. Die Schiffseigner haben nie versucht wieder gut Stimmung zu machen. Hätte mehr Kommunikation stattgefunden hätte so manches beiseite geräumt werden können. Denn nicht die Gäste müssen den Bootseignern entgegen kommen sondern andersrum. Leider bin ich mir von diesen Schiffseignern abgezockt vorgekommen. Trotz allem hatten wir eine Menge Spaß, traumhaftes Wetter und tolle Tauchgänge mit viel Großfisch. Auf jeden Fall werden wir wieder auf die Malediven fliegen. |
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